NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Was geschieht gerade wo, wie und warum?

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fischera
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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 23 Aug 2017 12:01

Ich finde das kann man mal fordern.
Wo doch gerade Wahlversprechungen in den Himmel wachsen.
(Leider ist dieser Leserbrief noch nicht erschinen, aber das Problem selbst liegt mir schon lange auf der Seele)

"Guten Tag, verehrte Damen und Herren der Leserredaktion,

dieser Artikel hat mein Interesse geweckt, gern möchte ich zum Thema Okernutzung einen Leserbrief schreiben.
Über eine Veröffentlichung würde ich mich freuen.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
fischera
http://www.braunschweiger-zeitung.de/br ... essen.html

TEXT

Kanuten können klingeln, um bedient zu werden, beschreibt der Artikel.
Immer mehr Nutzung/Nutzer auf und an der Oker. Für die meisten Menschen ist diese Nutzung kostenlos.

Bei den Anglern sieht das ganz anders aus, sie müssen dafür einen Pachtzins entrichten. Der ist auch schon mal 4 stellig.

Weiter sorgen Angler/Angelvereine für einen artenreichen Fischbestand. Diese Besatzmassnahmen und Pachtzins zahlen sie aus Mitgliedsbeiträgen.
Ja es ist richtig, da wird auch gefangener Fisch zur Bereicherung des Speiseplans entnommen und gegessen.

Darum möchte ich die Verantwortlichen auch nicht um eine 100 prozentige Senkung des Pachtzins bitten, sondern nur um eine 50 prozentige Senkung.

Das Thema "SOZIALE GERECHTIGKEIT" ist in vielen Parteiprogrammen gerade ein Thema.
Hier bietet sich etwas an, das auch in die Praxis umzusetzen.

Wenn sie meine Forderung ernst nehmen, sie auf ganz Niedersachsen anwenden, dann werden ihnen 92 000 Angler dankbar sein.
Auch die Vorstände der 335 Vereine, in denen sie organisiert sind.

Keine Angst um Fischbesatz, Durchgängigkeit, Natur-Umweltschutz ... darum kümmern wir uns auch weiterhin, ehrenamtlich und kostenfrei.
Mehr:
http://okerlachs.de/aktuelles/
http://wanderfische.eu/index.php?lang=de

ENDE

Landesverband
http://av-nds.de/aktuelles.html

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 02 Okt 2017 11:27

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es"

Erkennen Sie den Herrn?
"1971 habe ich als Niedersachse aus der Lüneburger Heide in Aukrug-Homfeld ein Grundstück gekauft, 1972 ein Haus gebaut, bin am 01. Januar 1973 eingezogen und habe mich hier als Malermeister selbständig gemacht. Nach dem Eintritt in den hiesigen Angelverein wurde ich 1977 zum Gewässerwart des Kreissportfischerverband Neumünster gewählt, der auch Fischerei-Pächter von Stör und Schwale im Stadtgebiet Neumünster ist. Hiermit wurde mir das Recht ausgesprochen, in diesen Gewässern angeln zu dürfen. Dieses Amt übe ich bis heute aus."
Mehr:
http://friedrichsblog.com/friedrichs-in ... enstkreuz/
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig ... hs100.html

Angler/Naturschützer in der Öffentlichkeit.
http://okerlachs.de/edeka-und-aolg-geme ... r-den-aal/

Manchmal wird einfach zu lange gewartet bis gehandelt wird.
Manchmal werden aber auch EXPERTEN befragt die nicht immer die wirklichen Problem angehen.
Scheinbar ist der Angler ein Sündenbock für viele Misstände in unserer Gesellschaft geworden.
Es spielt beim Aal keine Rolle ob Ost- oder Nordsee.

"Die EU-Kommission hat ihre Vorschläge für den Fischfang in der Ostsee für 2018 vorgelegt. Darin enthalten ist erstmals ein generelles Fangverbot für den bedrohten Aal. Die Kommission schlägt vor, die Aalfischerei in allen EU-Gewässern der Ostsee im nächsten Jahr zu verbieten. Seit 20 Jahren sei der Bestand auf einem historisch niedrigen Stand, die bisherigen Maßnahmen zur Erholung seien nicht ausreichend. Der Umweltverband BUND hat diesen Vorschlag begrüßt."
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... le252.html

Es ist immer so einfach das was unter Wasser passiert einfach nicht als vorhanden anzusehen. Doch das Gemetzel findet 24 Stunden jeden Tag statt. Den Aal VERKÜRZT es gerade in diesen Monaten das Leben.
https://www.srf.ch/sendungen/kassenstur ... sende-aale

Die Aale die die Turbinen überlebten konnten dann über Jahrzehnte auch noch mit diesen Fanggeräten in riesigen Stückzahlen den Flüssen entnommen werden. Teilweise noch heute.
"Zum Beispiel schlaflose Nächte in kalten Herbst- und Wintermonaten, wenn die nachtaktiven, laichbereiten Blankaale die Weser stromabwärts wandern und sich in den weit aufgespannten Aalschokker-Netzen verfangen sollen. Brauers Vater Hans hat 1969 den kleinen Kutter mit den großen Netzen angeschafft. Seitdem liegt das Schiffchen unterhalb des Wasserkraftwerkes in Landesbergen. Bei Wind und Wetter und zu nachtschlafender Zeit werden die gefangenen Fische dort auf ein kleines Boot und später kistenweise in Transporter verladen. „Da geht es in manchen Nächten ordentlich rund. Viel Schlaf bekommt man in der Zeit nicht“, erzählt der Fischer. Die Aalschokker-Saison beginnt im August und geht manchmal bis Februar"
Aus:
https://www.liborius.de/beitraege/1935- ... er-fischer

"Sie liefern dem Thünen-Institut für Fischereiökologie wissenschaftliche Daten. In der Roten Liste der gefährdeten Tierarten Deutschlands wird der europäische Aal als gefährdet eingestuft, in der Liste der Weltnaturschutzorganisation wird er sogar als vom Aussterben bedroht geführt."
Mehr:
http://www.rp-online.de/nrw/panorama/rh ... -1.6198139

Das wird Kreise ziehen die auch in anderen Bundesländern Auswirkungen haben werden.
Ein Rückschritt für das Leben im, am, und auf dem Wasser. Mit Auswirkungen für Mensch, Tier und Lebensraum.
Solche Lobbyarbeit sollte unter Strafe gestellt werden!

"„Das zähe Ringen und die langwierigen Gespräche mit dem Bund und der EU haben sich gelohnt,“ sagte Umweltminister Franz Untersteller heute (10.08.) anlässlich der Veröffentlichung der neuen Fördergrundsätze. „Ich bin froh, dass wir den Ausbau der kleinen Wasserkraft künftig wieder mit Landesmitteln unterstützen können.“ Grundsätzlich schone die Stromerzeugung aus Wasserkraft das Klima. Wenn damit gleichzeitig die Durchgängigkeit des Gewässers hergestellt werde, verbesserten die Maßnahmen aber auch die Ökologie, erläuterte Untersteller. "
Aus:
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/ser ... -moeglich/

http://www.franz-untersteller.de/

Über die Wasserkraft in Niedersachsen/bundesweit gibt es hier einige Informationen.
http://av-nds.de/9-informationen/38-wasserkraft.html

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 10 Okt 2017 11:33

Waidgerechtigkeit oder Weidgerechtigkeit nennt man Verhaltensnormen, die für Jäger oder Angler gelten und einen Ehrenkodex darstellen.

Die Waidgerechtigkeit umfasst die Hege des Wildes und der Fischbestände und den Verzicht auf bestimmte, als grausam geltende Jagd- und Angelmethoden. Diese Regeln sind nicht starr fixiert, sondern befinden sich in stetiger Weiterentwicklung.
Damit ist die Waidgerechtigkeit ein Vorläufer des modernen Tierschutzes.


Einiges würde man heute so nicht mehr machen, aber dieser letzte Spruch aus dem tollen Artikel, verdient Beachtung.

„Wenn wir die Fische auf ihren Laichplätzen fangen, und ihnen nicht gestatten, heranzuwachsen, so können wir nicht erwarten, dass wir gute Fischereien haben, da wir dann nicht nur die Zinsen, sondern auch das Kapital verzehren.“
https://fischundfang.de/vergessener-held-5077/

Fang eines Lachses im Rhein, 2015
http://www.express.de/koeln/der-fang-se ... n--1556706

Hat der viele Regen nicht nur schlimme Hochwasser gebracht? Hat er vielleicht auch die immer noch undurchlässigen Stauwehre notgedrungen durchgängig gemacht?
https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/

Auch wenn diese tolle Nachricht (Wunder) aus einem für Wanderfische schon verbesserten Habitat kommt.
Es ist doch immer wieder erfreulich, auch wegen der halbherzigen deutschen Politik beim Natur-Umweltschutz, dass sie passieren.

"Die Europäische Union führte mit der Wasserrahmenrichtlinie eine umfassende Bewertung des ökologischen Zustandes der Flüsse und Bäche ein. Im Jahr 2015 wurden nur sieben Prozent der deutschen Flüsse und Bäche in einen „guten“ oder „sehr guten“ ökologischen Zustand beziehungsweise ein „gutes“ ökologisches Potenzial eingestuft."
Aus:
http://www.umweltbundesamt.de/daten/gew ... textpart-4
http://www.euractiv.de/section/energie- ... verklagen/

Jetzt aber zu dem "Wunder". An dem nicht nur der Regen sondern auch viele tolle Angler/Naturschützer beteiligt sind/waren.
http://wanderfische.eu/index.php?option ... 34&lang=de

Hintergrund - Lachsbach +
https://www.landwirtschaft.sachsen.de/l ... s_2015.pdf

ZURÜCKSETZEN
kann so viele Erkenntnisse, Freude und Nachwuchs erzeugen. Denken Sie bitte daran.
Hier das Beispiel einer Meerforelle - Datum 30.11.2009
http://www.wanderfische.de/Aktuelles/Aktuelles_2009.htm

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 27 Okt 2017 09:32

Guten Tag,
die Sieg, sie spielte schon in meinem Beitrag vom 10.10.2017 eine Rolle. ( Link 30.11.2009)
Jetzt macht der Fluss wieder auf sich aufmerksam, mir erfreulichen Neuigkeiten.

Sollten Sie als Leser ähnliche Fische oder Fische mit Marken, Farbpunkten oder Sendern fangen oder finden wäre es sehr nett wenn sie diese an Wanderfische ohne Grenzen melden könnten. Die Projekte die sich in und um Deutschland mit der Markierung von Fischen beschäftigen sind dankbar für jeden Hinweis den sie über den Verbleib von markierten Fischen erhalten können.
http://wanderfische.eu/index.php?option ... 34&lang=de

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 17 Nov 2017 12:07

Hier kommen sie zu einer Unterwasserkamera.
Ich verspreche Ihnen, Sie werden Fische sehen.
Auch können Sie dort im FORUM etwas aus der Vergangenheit erfahren.

Der 2. Link führt Sie noch weiter in der Zeit zurück (Fischcamera)
Aber auch zu vielen anderen tollen Informationen rund um unsere Umwelt, im Norden Europas.

http://www.looduskalender.ee/n/de/node/1817#cam

http://translate.google.de/translate?sl ... 2Fforum%2F

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 12 Dez 2017 11:53

Am 11.12.2017 lauschte ich dem Tagesgespräch auf Bayern Alpha. Thema: BITCOIN

Da hat sich etwas entwickelt, so eigentlich ohne das ich es richtig bemerkt habe.
Was aber hat dieses Thema an dieser Stelle/in dieser Zeitschrift zu suchen, dieses "abgefahrene" Thema?

Der Stromverbrauch der dafür benötigt wird, heute schon, ist unvorstellbar hoch.

In diesem Zusammenhang wird die Nutzung der Wasserkraft wieder als GRÜNER STROM verkauft, an die Bürger.

"Wien – Der Höhenflug von Bitcoin & Co hat das Erschaffen dieser Kryptowährungen über Computerrechenleistung zu einem attraktiven Investment gemacht. Allerdings wird oft der enorm hohe Energieverbrauch dieses Vorgangs kritisiert. Laut der Plattform Digiconomist.com soll alleine Bitcoin derzeit bereits 0,13 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs ausmachen, Tendenz stark steigend. Einen Lösungsansatz für dieses Problem will das Wiener Start-up Hydrominer gefunden haben:
Nämlich kleine Wasserkraftwerke anmieten und daneben mit günstiger erneuerbarer Energie in einem Container Kryptowährungen schürfen. -
Aus:
http://derstandard.at/2000068240544/War ... eige-droht

Hier das Tagesgespräch = Video (Podcast) 1 Stunde
(Es lohnt sich, um etwas von der Materie zu verstehen, das ist danach auch der Fall)
http://www.br.de/radio/bayern2/die-naec ... en100.html

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 08 Jan 2018 12:03

Möge das Jahr 2018 ein gutes werden, für jeden Menschen, nach seinen Wünschen.

Und wer möchte kann sich gleich einen Termin notieren oder auch schon aktiv werden.

21.04.2018

Jeder kann mitmachen! Der letzte Weltwanderfischtag 2016 war ein großer Erfolg! Helfen Sie, dass 2018 noch mehr Aufmerksamkeit für Wanderfische erregt. Egal ob Paddeltour an Hindernissen, Abriss von Wehranlagen, Fischbesatz mit Schulklassen oder eine Veranstaltung, die sie ohnehin geplant haben. Machen Sie mit, dass Fische und ihre Lebensräume endlich die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen!

Unter https://www.worldfishmigrationday.com/events können Sie ihr Event melden.

„Wanderfische ohne Grenzen“ hat derzeit vier Veranstaltungen in Planung, zwei in Niedersachsen, mindestens eine in Bayern und eine in Sachsen. Wenn sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Meldung Ihrer Veranstaltung brauchen, nehmen sie Kontakt mit uns per Mail: mail@wanderfische.eu oder Tel.: 0173-2970460 auf.


Mehr, 2016 + 2018:
https://translate.google.de/translate?h ... rev=search

https://translate.google.de/translate?h ... rev=search

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 23 Jan 2018 14:53

Klimaerwärmung, ist nur ein Thema, in diesem wertvollen Beitrag.
Es ist ein wahres Feuerwerk an Informationen, was in 45 Minuten dem interessierten Zuschauer geboten wird.
Und er macht so nachdenklich, der Film.

Alle wissen es -
"Wasser — die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Obwohl über 70% der Erdoberfläche davon bedeckt sind, ist nur ein geringer Teil für uns Menschen als Süßwasser nutzbar. Im Wasser leben Organismen, die entscheidenden Einfluss auf Qualität und Reaktionseigenschaften des flüssigen Mediums haben. Damit die kostbarste aller Ressourcen effektiv geschützt und genutzt werden kann, gilt es also, die ökologischen Zusammenhänge genauestens zu erforschen."

"Wer dem "Donaulachs", dem bis zu eineinhalb Meter langen Huchen, hilft, rettet damit die bayerischen Flüsse. Denn der Huchen braucht sauberes, kaltes und sauerstoffreiches Wasser. Und er braucht naturbelassene Flüsse mit flachen Kiesbänken und tiefen Gumpen. Oliver Born setzt sich dafür ein."
Video 45 Min. hier:
https://www.br.de/mediathek/video/bayer ... 00183ef4a3

"Der Huchen ist der Fisch des Jahres 2015. Huchen? Huch, was ist denn das? Obwohl der Huchen an der Spitze der Nahrungskette unserer heimischen Fische steht, ist er in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. In Deutschland kommt er nur in Bayern vor, und wird auch „Donau-Lachs“ genannt, weil er ein „lachsartiger Fisch“ ist, wie Prof. Dr.-Ing. Albert Göttle, Präsident des Landesfischereiverbandes Bayern, anlässlich der Auswilderung von 200 dreijährigen Huchen in der Donau nahe der Flussmeisterstelle Neustadt erklärte. "
Aus:
http://www.mittelbayerische.de/region/k ... 36329.html
https://www.researchgate.net/publicatio ... r_Gewasser

"Deshalb ist der „verzauberte Angler“ am Ende des Buches eigentlich ein nostalgischer Angler und es wäre eine Tragödie, wenn dieses Buch wegen einem argen Vorgefühl entstanden ist, aus Angst, dass bald die Zeit kommt, in der Forellen, Huchen und Äschen nur noch in fest eingebundenen Andenken „schwimmen“ werden. Dieses erstklassige Werk ist der beste Beweis, dass eine solche Untat niemals geschehen darf."
Aus:
http://huchen-angler.com/uber_das_buch

Die Auswirkungen von erhöhter Wassertemperaturen kann "alles" auf den Kopf stellen.
Hier eine Studie aus dem Norden der Republik, die z.B. die Wiederansiedlung "der Quappe" sehr nachdenklich macht. (Winter 2017/18)
http://www.av-nds.de/projekte/quappe-grundel.html

PDF]Literaturstudie zur Temperatur- und Sauerstoff-Toleranz ... - FGG Elbe
https://www.fgg-elbe.de/einzugsgebiet/k ... load...pdf
von I Königswald - ‎2008 - ‎Ähnliche Artikel
und Quappe (Lota lota), der amphidromen Flunder (Platichthys flesus) und dem ozeanodromen .... Nordseeschnäpel, Quappe und Maifisch, die in der Tideelbe laut Referenzbilder zu erwarten sind, konnten von ...... Aufgrund der bevorzugten Laichtemperatur von 5 – 7 °C (IKONEN 1982, KLEIN-BRETELER. 1983)

In "eigener Sache" 15 Jahre Aller-Oker-Lachsgemeinschaft.
(Beberbach im PDF Dokument S. 49/50 das kostet nicht nur Nerven. Siehe auch Video's im Link)
http://okerlachs.de/aolg-wer-wir-sind-w ... beberbach/

Danke für Eure Aufmerksamkeit.

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 06 Feb 2018 16:08

Wann wird es mal ERNST genommen?
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... me302.html

Andere Beispiele, ohne Gewähr auf Vollständigkeit!

"Wie Biologen festgestellt haben, kann diese Toleranz auf zweierlei Weise entstehen: Bei Fröschen und Kröten, die nah an regelmäßig gespritzten Feldern leben, etabliert sich die Resistenz gegen die Pestizide im Laufe mehrerer Generationen und wird dann immer weiter an die Nachkommen weitergegeben." ABER ...
Aus:
http://www.natur.de/de/20/Pestizid-Tole ... ,2319.html
"In der Kategorie Medikamente hat Andreas Fath den Tranquilizer Oxazepam gefunden. Die Konzentration im Rhein ist für uns nicht schädlich, sagt Andreas Fath, aber für den Zackenbarsch. Bei ihm steigert er die Aktivität des Zackenbarschs und verändert sein Fressverhalten. Ein weiteres Medikament ist das Schmerzmittel Diclofenac: Das Medikament schädigt die inneren Organe der Regenbogenforelle."
Aus:
https://www.deutschlandfunknova.de/beit ... n-im-rhein

UP's - Regenbogenforelle laicht in Deutschland Ja/Nein/Vielleicht
http://forum.fischundfang.de/viewtopic.php?f=5&t=7478

Das Mittel kann noch mehr, und wird nicht verboten. (Magen/Darmdurchbrüche beim Menschen möglich)
In diesem Link geht es um Geier und Tollwut.
http://www.spiegel.de/panorama/artenste ... 78871.html

Und jetzt schließt sich der Kreis, wie Sie lesen werden.
(Für FSME muss noch etwas Werbung gemacht werden - informieren Sie sich bitte genau vor einer Impfung. Es geht eine Gefahr von FSME aus, die aber völlig übertrieben wird, meine ich. Der Weg zur Impfung ist in der Regel gefährlicher)
https://www.aerztezeitung.de/praxis_wir ... -mars.html

"Pestizid macht Froschmännchen weiblich.
Unkrautvernichtungsmittel führt zur chemischen Kastration und gefährdet wildlebende Amphibien"
Aus:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11 ... 03-02.html

"Wie nachteilig sich Salz auf Tier- und Pflanzenwelt auswirke, sei am Zustand der Werra erkennbar. „Die Salzwassereinleitungen haben im Werra-Mittellauf großen ökologischen Schaden angerichtet“, weiß Sauer. Viele Fischarten gebe es in dem Fluss gar nicht mehr. Auch die Anzahl der zumeist am Gewässergrund lebenden Krebse, Schnecken, Egel oder Larven spreche dabei ein deutliches Wort. „Von ehemals 64 verschiedenen Arten gibt es heute nur noch einen Flohkrebs, der in der salzbelasteten Werra leben kann“, sagt der AOLG-Sprecher."
Aus:
http://www.waz-online.de/Gifhorn/Meiner ... er-Fluesse

HILFE -unter den Augen der Politiker, seit Jahrzehnten!
"Bislang fahren täglich bis zu 200 Lkw an die Werra und kippen das Salz in den Fluss – mit schweren Folgen für Natur, Landwirtschaft, Wassergewinnung, Fischerei und Tourismus."
Aus:
https://www.dewezet.de/region/weserberg ... 57614.html

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 26 Feb 2018 13:06

Früher war alles (vieles) besser, wer in den 1960-80 ziger Jahren in Deutschland seine Kindheit verbracht hat, wird mir zustimmen.

Ein Urlaub in den Mitte der 1990 Jahre in Norwegen brachte damals tolle Erinnerungen wieder hoch, eine Kindergarten Gruppe kam in den Hafen zum ANGELN. Was für ein Spass!
Der NDR zeigte am Sonntag einen Beitrag der mir deutlich machte, wie sich Deutschland und seine Kinder verändert haben.

Diesen Filmbeitrag möchte ich auch allen Helikopter Eltern und PETrA widmen.

Ab ca. 9:30 bis 19:00 Minute
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... rt744.html
https://www.focus.de/wissen/praxistipps ... 75543.html

Leider betreffen die Veränderungen in unserem Land nicht nur die Erziehung der Kinder.
Wenn man mal böse Absicht ausschließt, dann können solche Probleme doch nur von Unwissenden negiert werden.
Oder?
Ab Minute (12) 15:00-22:00
https://www.br.de/mediathek/video/unser ... 00187aa27c

Natürlich landet das Gift auch im Wasser, gerade wenn Randstreifen fehlen oder sie so schmal sind dass sie mehr eine Alibifunktion haben.
http://www.spektrum.de/news/wie-sehr-sc ... ch/1523993

"Nach heftigen Protesten der Bauern gegen das geplante neue Wassergesetz für Niedersachsen ist die rot-grüne Landesregierung jetzt den Interessen Landwirtschaft entgegengekommen."
Aus:
https://www.kreiszeitung.de/lokales/nie ... 83330.html

Aber hin und wieder geschehen noch Wunder, allen Widrigkeiten zum Trotz.

" Eversten /Oberlethe 75 Zentimeter lang, vier Kilogramm schwer und ca. acht Jahre alt: Der 17. Dezember 2017 geht in die Geschichte des Oldenburger und Wardenburger Sportfischerverein (SFV) ein. An diesem Tag wurde in der Lethe am Einlauf der Korbäke zum ersten Mal seit 1933 ein Lachs gefangen."
Aus:
https://www.nwzonline.de/oldenburg/loka ... 02983.html

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 14 Mär 2018 14:18

Gern möchte ich folgenden Artikel in Fisch & Fang nutzen um interessierten Menschen einige weitere Erkenntnisse zu geben.
https://fischundfang.de/wasserkraft-und ... ung-fehlt/

Das sind schon Dimensionen, die einen staunen lassen, finde ich.
http://forum-fischschutz.de/sites/defau ... /Gluch.pdf

Dieser Bericht von der Mulde in Dessau,
http://wanderfische.eu/index.php?option ... 60&lang=de

Wie es weiter ging, lesen Sie hier.
"Die Verzögerungen ergaben sich aus Sicht des LHW nicht zuletzt wegen der Pläne, am Wehr ein Kraftwerk zu errichten. Es gab Interessenten, die sich nicht wieder meldeten, die Wirtschaftlichkeit der Anlage blieb umstritten. Ein Konzept sah ein Kraftwerk vor mit einer Betontreppe als Fischaufstieg, stadtseitig angeordnet und so elegant und naturnah wie eine Tiefgarage. – Quelle: https://www.mz-web.de/27017870 ©2018"
Aus:
https://www.mz-web.de/dessau-rosslau/we ... t-27017870

Für den Rhein Iffezheim liegen für das Jahr 2017 folgende Daten vor.
http://www.lachsverein.de/fischzaehlung ... juli-2017/

Wenn man diese Anlagen sieht, kann man auch die Aussage treffen wie im Artikel bei Fisch & Fang: Wenn man will, könnte man schon!

Die Stromerzeugung aus Wasserkraft gilt als klimafreundlich, zuverlässig und technisch ausgereift. Dennoch gibt es in Deutschland kaum Neubau-Projekte, weil hohe ökologische Auflagen mit herkömmlicher Kraftwerkstechnik kaum zu erfüllen sind. An der Technischen Universität München (TUM) haben Wissenschaftler ein ökologisches Wasserkraftwerk entwickelt, bei dem sich Turbine und Generator unter der Wasseroberfläche in einem Schacht befinden, der im Flussbett eingebaut ist. Das Schachtkraftwerk schützt in hohem Maße Fische vor Verletzungen an der Turbine oder am Rechen und bietet ihnen einen bereits erprobten Pfad, um flussabwärts zu wandern. Das einfach konstruierte und damit kostengünstige Kraftwerk ist für kleine und große Wasserkraftstandorte gleichermaßen geeignet.

Aus:
https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pr ... cle/32332/

Mein landesverband hat sich vor einiger Zeit mal mit dem Thema auseinandergesetzt.
Eine gute Zusammenfassung geschrieben, die es erleichtert Kritikern/unwissenden gegenüber Überzeugungsarbeit zu leisten. (Positionspapier)
http://av-nds.de/9-informationen/38-wasserkraft.html

Mit etwas Glück, kommt dann der Erfolg
http://av-nds.de/9-informationen/38-wasserkraft.html
http://okerlachs.de/wehranlage-osterloh ... chgaengig/

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 03 Apr 2018 12:03

"Und der Entwicklungsbiologe Gerrit Begemann von der Universität Bayreuth hat herausgefunden, was Fische und Menschen miteinander verbindet."

Ein spannendes Thema das mir zum Beispiel die Frage neu stellt - empfinden Fische Schmerzen?
Was wissen wir bis dato überhaupt, über Fische?
In diesem Videobeitrag (ab Minute 15) geht es nicht nur um die Erneuerung von fehlenden Flossen, sondern viele weitere sehr interessante Fragen und Antworten erwarten Sie.
https://www.br.de/mediathek/video/campu ... 0018109242

Mehr zum Thema
http://www.innovations-report.de/html/b ... ellen.html
http://www.entwicklungsbiologie.uni-bay ... index.html

Und im Ausland scheinen sich Bestättigungen zu finden.
"Für Zebrafische ist eine Rückenmarksverletzung keine große Sache. Innerhalb weniger Wochen nach Eintritt der Verletzung, erlangen sie ihre volle Beweglichkeit zurück. Schottische Forscher gehen dem Warum auf den Grund."
Aus:
https://www.der-querschnitt.de/archive/28182

Etwas was der Überschrift dieses Blogs Rechnung trägt, aber nicht zum Jubeln einlädt.
02.04.2018
"Die wenigsten Flüsse und Bäche in Deutschland sind ökologisch in gutem Zustand. In 93 Prozent der Fließgewässer leben nicht mehr die Gemeinschaften aus Fischen, Pflanzen und Kleintieren, die man dort eigentlich vorfinden müsste. Zudem seien 79 Prozent der Fließgewässer durch Ausbau "in ihrer Struktur deutlich bis vollständig verändert", wie es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen heißt. "
Aus:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fa ... d-100.html

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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 16 Apr 2018 14:07

Ich bin sprachlos,fast, sah am Sonntag folgenden Beitrag.

"Nach Ansicht von Biologen und Umweltschützern haben die Betreiber der Fischfarmen wie Marine Harvest Viren, die bei Zuchtlachs in Norwegen festgestellt wurden, in den Pazifik vor der Küste Kanadas eingeschleppt. Die Viren sind für Menschen ungefährlich, schwächen aber die heimischen Lachse nachhaltig. Die Betreiber der Fischfarmen bestreiten nicht den rapiden Rückgang des Wildlachses an dieser Küste - er habe allerdings nichts mit den Produktionsmethoden und schon gar nichts mit angeblich eingeschleppten Viren zu tun."

Sendetermine
So. 15.04.18, 21.45 Uhr
Mi. 18.04.18, 13.30 Uhr
Do. 19.04.18, 02.15 Uhr
Fr. 20.04.18, 18.30 Uhr
Sa. 21.04.18, 10.00 Uhr
So. 22.04.18, 05.15 Uhr
Aus:
https://www.phoenix.de/content/phoenix/ ... r_/2562463

"Petri Unheil
Von der raren Delikatesse hat sich der Lachs zur alltäglichen Massenware gewandelt. Das hat seinen Preis. Die massenhafte Zucht von Lachs hinterlässt hässliche Spuren - in der Umwelt und im Fleisch"
Aus:
https://www.nzz.ch/lebensart/gesellscha ... il-ld.8379

Der Phoenixbeitrag berichtet auch von einem Unternehmen was dem Kanadischem Staat einen riesen Strommarkt, errechnet hat.
Eine Lüge, wie auch berichtet wird.

Das ist doch hier in Deutschland kaum anders, meine ich.
"Deutschland bleibt Europas größter Nettostrom-Exporteur: Gut 60 Terawattstunden (Milliarden Kilowattstunden) verkaufte die Bundesrepublik im vergangenen Jahr per Saldo ins Ausland (siehe Grafik). Das sind vier Terawattstunden mehr als im Vorjahr und 2,5 Terawattstunden mehr als im bisherigen Rekordjahr 2015. Das zeigt die Auswertung des Stromjahrs 2017, die der Thinktank Agora Energiewende jetzt in einem 64-seitigen Papier vorgelegt hat."
Aus:
http://www.klimaretter.info/energie/nac ... -gestiegen
https://www.energy-charts.de/exchange_de.htm

Wer einmal eine Turbine in Betrieb gesehen hat, weis dieser Mann lügt.
"Ja, angeblich werden durch unsere Turbinen auch die Fische gehäckselt - was nicht der Realität entspricht. Wenn ein Fisch darin verendet, dann war dies ein kranker Fisch. Ein gesunder Fisch merkt, wo eine Turbine steht, und da geht er nicht freiwillig durch. Und es sind auch keine roten Blutströme - wie des öfteren behauptet - im Wasser zu finden. Da müsste man auch Reste finden. "
Aus:
http://www.walcher.com/de/aktuelles/int ... -lang.html

Untersuchungen statt Lobbyarbeit finden Sie hier.
http://www.wanderfische.de/Allgemeines/ ... d_WKA.html

fischera
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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 04 Jun 2018 12:27

Ich freue mich Ihnen folgendes mitteilen zu können:
"Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir nach monatelangen Verhandlungen nun eine 12-Jahres-Vereinbarung mit der Grönländischen Fischereigewerkschaft KNAPK geschlossen haben, um ihre kommerzielle Lachsfischerei zu beenden. Dank unermüdlicher Bemühungen von Orri und in jüngerer Zeit von den NASF Island-Vorstandsmitgliedern und unserem Partner für den Lachsschutz, der Atlantic Salmon Federation (ASF), wird es ab August in Grönland keinen kommerziellen Fischfang mehr geben, der Tausende von Fischen erlaubt zu ihren Geburtsflüssen über das Nordatlantikbecken zurückkehren. Nur wenige Tage zuvor hatte das NASF / ASF-Team auch eine Vereinbarung mit der färöischen Fischergewerkschaft Laksaskip geschlossen, die die Fortsetzung eines hoch geschätzten, jahrzehntelangen Abkommens zum Verbot der Lachsfischerei in dieser Region sicherstellt. Orri wäre stolz darauf, dass wir jetzt in Grönland zum ersten Mal in der Geschichte ein langfristiges Abkommen vereinbart und das 22-jährige Abkommen, das er mit den Färöer-Inseln ausgehandelt hat, verlängert haben. Diese beiden Transaktionen sorgen dafür, dass ab August immer mehr große, ausgewachsene Lachse aus dem gesamten Lebensraum des atlantischen Lachses in ihren heimischen Flüssen laichen werden, was sowohl für robuste als auch für gefährdete Bestände ein kritisches Bevölkerungswachstum bedeutet. Im Fall von Grönland ist dies der Höhepunkt jahrelanger Bemühungen Orri, Fischer wieder an den Verhandlungstisch zu bringen und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklungsprojekte als Alternativen zu Lachsfilets zu identifizieren.
CHAD PIKE "
Mehr
http://wanderfische.eu/index.php?option ... 34&lang=de

fischera
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Re: NASF in Deutschland = Schutz der Wanderfische

Beitrag von fischera » 28 Jun 2018 12:00

Guten Tag,
in einem Beitrag vom 27.Okt.2017 schrieb ich über markierte Fische. Auch darüber wie sinnvoll eine Meldung solcher wiedergefangener Fische sein kann.
Wenn manche Fischarten einige 100 Jahre leider nicht mehr in unserem Land vorhanden waren ist das noch vorhandene Wissen eher dürftig.
Mal abgesehen von den Methoden des Fischmonitorings im 21 Jahrhundert.

Hier eine solche Erfolgsgeschichte.
Wer hätte das gedacht, vermutet?
DANKE
http://wanderfische.eu/index.php?option ... 34&lang=de

Die Mitteilung zum Petriwehr in Braunschweig deutet mir an, in Deutschland wird erst gehandelt wenn z.B. Strafgelder der EU drohen.

Man freut sich trotzdem, aber es dauert einfach zu lange.
Im Jahr 2003 fing es an.
https://www.braunschweiger-zeitung.de/b ... ndert.html
2009 waren die Planungen eigentlich abgeschlossen.

2018 ENDLICH
http://okerlachs.de/freie-fahrt-fuer-ok ... unschweig/

Wenn jetzt noch unsere Regierung mit Herzblut einsteigen würde um unsere Gewässer in einen guten Zustand zu bringen, könnte gefeiert werden.
Handlungsbedarf besteht, wie nicht nur die EU festgestellt hat.

Nach Art. 4 der WRRL sollten bis 2015 europaweit
alle Oberflächengewässer einen
„guten Zustand“ (ökologisch und chemisch)
und das Grundwasser einen guten chemischen
und mengenmäßigen Zustand erreichen,
sofern keine Fristverlängerungen oder
Ausnahmen erfolgten. Ist dies erreicht, müssen
in den folgenden zwei Bewirtschaftungszyklen
(bis 2021 und 2027) alle weiteren Umweltziele
der Richtlinie verwirklicht werden.
In Deutschland wurde die erste Bestandsaufnahme
einschließlich der Festlegung von Überwachungsprogrammen
fristgerecht vollzogen.
Aus den Daten ist zu erkennen, dass deutliche
Verbesserungen über erhebliche Investitionen
und zahlreiche Maßnahmen erreicht wurden.
Trotzdem haben 36 % der Grundwasserkörper
und 84 % der Oberflächenwasserkörper 2015
den guten Zustand nicht erreicht.
Aus (S.5):
http://www.wrrl-info.de/docs/seminar51_ ... _hecht.pdf

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