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Was geschieht gerade wo, wie und warum?

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fischera
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Re: Artikel hier auf der HP veröffentlicht, durch F&F.

Beitrag von fischera »

" Fischzucht erhält Lebensräume ( * )
16. Oktober 2026

Auch die traditionelle Teichwirtschaft in Deutschland leistet einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit – und zwar weit über die Fischproduktion hinaus.
Über Generationen bewirtschaftete Teiche sind vielerorts zu wertvollen Ökosystemen geworden, die zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beherbergen. Darüber hinaus können sie Wasser in der Landschaft zurückhalten und zur Grundwasserneubildung beitragen –
eine wichtige Funktion gerade angesichts des Klimawandels.
Was viele nicht wissen: „Mit der Pflege der Teiche tragen Fischwirte auch zum Erhalt dieser Lebensräume bei“, erklärt Claus Ubl.
Doch der finanzielle Druck auf die Betriebe ist hoch. ( ** )
Aus:
https://fischundfang.de/fischzucht-erha ... ensraeume/

( * )
Es ist eine Fischzucht, die sicher auch hier und da eine GRÜNE Ecke hat, aber die Darstellung ist wohl etwas Grün eingefärbt.
Und macht das Siegel - ASC Award Aquaculture Champion 2026 - für mich noch unglaubwürdiger als es schon war.

Es gibt auch solche Fotos vom Unternehmen,
das ist es nämlich wenn z.B. solche Mengen erzeugt werden.
- Jährlich produzieren wir etwa 900 Tonnen Lachsforellen sowie knapp 100 Tonnen Forellenkaviar. -

Regional
- Unsere Lachsforelle verkaufen wir über unseren Werksverkauf, online sowie weltweit an Groß- und Einzelhändler.
Derzeit gehen 80 % unserer Waren in den Export. -

Aus und mehr:
https://www.heidefisch.de/pages/uber-uns

https://www.heidefisch.de/

( ** )
Finanzielle Druck war ja noch angemerkt.

Doch der Steuerzahler/in stand zur Seite.

" Dank EU-Fördermitteln konnten wir mit jeder Erweiterung diesem Ziel näherkommen.

Heute betreiben wir mehrere Kaltwasserkreislaufanlagen, die auch internationale Maßstäbe für nachhaltige Fischzucht setzen. "
https://www.agrarfoerderung-niedersachs ... Aquakultur

https://www.ble.de/DE/Themen/Fischerei/ ... _node.html
fischera
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Beitrag von fischera »

Nachtrag zu 9:36

" Ahlhorner Fischteiche:
Alte Teiche lassen Grundwasser steigen
08.10.2026
Rund 1.000 Hektar Teich- und Waldfläche bei Großenkneten im Landkreis Oldenburg sollen künftig mehr Wasser speichern -
mit einer einfachen Idee.
Erste Daten zeigen bereits, dass es eine Wirkung gibt. "
Aus: (4 Min. Video)
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... e-100.html
fischera
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Beitrag von fischera »

Nachtrag zum 12.10.2026

" Umweltminister Meyer:
"Versalzung der Weser muss ein Ende haben"
Interview | 17.10.2026 I 6 Min.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/umw ... 41800.html

Die Salzproblematik an Werra und Weser.
https://www.fgg-weser.de/gewaesserbewir ... -und-weser
fischera
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Beitrag von fischera »

„ Wasser, Biodiversität und Landschaftswandel in der Lausitz.
19. Oktober 2026

Wir wollen besser verstehen, wie sich Braunkohleausstieg, Klimawandel und veränderter Wasserhaushalt gemeinsam auf sensible Landschaften auswirken.
Unser Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Grundlagen und Werkzeuge zu schaffen, um Wasserressourcen, Biodiversität und Landnutzung in der deutsch-polnischen Grenzregion langfristig und grenzüberschreitend nachhaltig zu sichern“,
sagt Prof. Dr. Irina Engelhardt, Leiterin des Fachgebiets Hydrogeologie. "
Aus:
https://fischundfang.de/wasser-biodiver ... r-lausitz/

Wer meine Kommentare schon länger verfolgt, wird sie kennen, meine Kritik an = wir forschen, forschen, forschen
binden Menschen, Geld und Zeit häufig viel zu lange und an mehreren Standorten um EINE Fragestellung zu beantworten.

Forschung ist wichtig das steht außer Frage sie taugt aber nicht als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, Arbeitsplatzsicherungssystem und Gelddruckmaschine.
Auch nicht um Probleme in die nächste Wahlperiode, Menschen Generation zu schieben.

Im ersten Film zur Lausitz wird meine Kritik auch sehr deutlich von Behörden vor Ort unterstrichen.

nicht weiter ... endlich ins Handeln, in die Umsetzung kommen.

Film 1 sehr gute Informationen, Film 2 geht etwas mehr in die Unterhaltung.

" Sehnsucht am Ostsee - Brandenburgs größter See entsteht
Langzeitdokumentation Deutschland 2026 +++
Aus dem ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord ist der Cottbuser Ostsee entstanden – Brandenburgs größter See.
Kristallklares Wasser und weiße Strände wecken die Sehnsucht nach Baden, Segeln und einem Sommer am See.
Doch obwohl die Flutung abgeschlossen ist, bleibt der Zugang vielerorts gesperrt. "
45 Min.
https://www.ardmediathek.de/video/sehns ... GljYXRpb24

" Vom Kohlerevier zum Segelparadies – Das Lausitzer Seenland.
Das Lausitzer Seenland – wo seit mehr als 150 Jahren Kohlebagger das Gesicht der Landschaft geprägt haben, entsteht ein riesiges Urlaubsparadies mit mehr als 20 gefluteten Tagebauen. "
Aus:
https://www.ardmediathek.de/video/der-o ... WYxZTNjOTE

Was die ganzen gefluteten Tagebaue in Zukunft mit dem Wetter machen, mehr Wasser bei höherer Temperatur = Verdunstung.
Eine Klimabeeinflussung wie es das Mittelmeer z.B. vollzieht dafür wird es wohl nicht reichen,
aber die ganzen Flutungsflächen so zu gestallten, dass sie auch die Flusssysteme vor Austrocknung schützen ist eine schwierige Aufgabe.

Auch dazu gibt es Hinweise im Film 1 das die Fördermittel, man beachte die Aussage eines Politikers dazu:

Man hat die Mittel nicht gekürzt!
Er hat damit nicht gelogen,
doch die Laufzeit der Förderung wurde von 5 auf 10 Jahre verlängert, ohne einen Cent der Erhöhung.
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Beitrag von fischera »

" Wie unsere Gewässer wieder gesund werden
26. Oktober 2026
...
Ein Beispiel: Ich werde untersuchen, wo Renaturierung besonders wirksam sein kann und welche Rolle die Schnittstellen zwischen Gewässern und Land spielen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf großen Süßwasserarten und gebietsfremden Arten liegen.
Parallel möchte ich die kulturelle Bedeutung von Süßwasserarten und -ökosystemen systematisch neu erfassen. "
Aus:
https://fischundfang.de/wie-unsere-gewa ... nd-werden/

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Sorry, ich kann es nicht mehr lesen, hören, ... alles liegt auf dem Tisch, seit Jahrzehnten.
Es gibt einige Beispiele die übertragen werden können, sofort. ( * )

Eigentlich ist es fast egal wo und wie man in D Renaturierungen anfängt denn es ist ja nur ein kleiner Prozentsatz der in keinen erbärmlichen Zustand ist.
Trend = schlimmer werdend.

" 2022
Ökologischer Zustand der Fließgewässer
Die Europäische Union führte mit der Wasserrahmenrichtlinie eine umfassende Bewertung des ökologischen Zustandes der Flüsse und Bäche ein.
Im Jahr 2021 wurden nur 8 Prozent der deutschen Flüsse und Bäche in einen „guten“ oder „sehr guten“ ökologischen Zustand beziehungsweise ein „gutes“ ökologisches Potenzial eingestuft. "
Aus:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/wa ... er#methode

" 2025
Die Oberflächengewässerkörper in Deutschland weisen einen schlechten ökologischen und chemischen Zustand auf.
Auch der chemische Zustand der Grundwasserkörper muss verbessert werden, da mehr als ein Drittel der Gewässer aufgrund von Verschmutzung und übermäßiger Entnahme keinen guten chemischen Zustand erreichen.
Zum Bewirtschaftungsplan für Flusseinzugsgebiete stellt der Bericht fest,
dass Deutschland sich schwertut, die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen. " ( ** )
Aus:
https://germany.representation.ec.europ ... 5-02-04_de

( * )
" 2021
Vom Auen-Idyll zum Seuchenherd – und zurück.
Kaum ein Fluss litt so sehr unter der Industrialisierung wie die Emscher. Doch die vor 30 Jahren begonnene Renaturierung ist ein großer Erfolg. "
Mehr:
https://ruhrgebiet.de/wirtschaft/gruene ... er-nachher

" 40 Jahre Sandoz-Umweltkatastrophe
26. Oktober 2026 "
https://fischundfang.de/40-jahre-sandoz ... tastrophe/

( ** )
Tankrabatt, Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie, Flugsteuersenkung, Agrardiesel, Dienstwagen usw.
alles wichtiger als ...

" Auch die Ausgaben für den Naturschutz (1604) sollen laut Regierungsentwurf im Kernetat sinken.
Für 2027 plant die Bundesregierung mit Gesamtausgaben in Höhe von rund 141,22 Millionen Euro,
das sind 58,24 Millionen Euro weniger als im laufenden Jahr.

Ein Grund für den niedrigeren Mittelansatz ist, dass für 2027 die Ausgaben für Maßnahmen des Meeresnaturschutzes nicht beziffert werden. Während 2026 noch 60 Millionen Euro veranschlagt waren,
ist für 2027 ein Leertitel vorgesehen, der aus zweckgebundenen Einnahmen verstärkt werden kann. "
Aus:
https://www.bundestag.de/presse/hib/kur ... en-1205384

Das ist weniger als Peanuts
(Deutsche-Bank-Chefs. Hilmar Kopper)
im Gegensatz dazu:
zuletzt 65 Milliarden Euro pro Jahr addieren sich klimaschädliche Subventionen in Deutschland,
hat das Umweltbundesamtes (UBA) 2021 berechnet.


Neue Männer(Frauen) braucht das Land,
Ich sprüh's auf jede Häuserwand.
Ina Deter & Band

" Der Rote Rhein Die Sandoz-Katastrophe vom 1. November 1986 und ihre Folgen

Die 1970er und 1980er Jahre sind in umweltpolitischer Sicht eine Boomzeit.
Umweltorganisationen und ökologische Parteien stiegen zu politischen Größen auf und die Regierungsaktivitäten auf nationaler, europäischer wie globaler Ebene nahmen vor dem Hintergrund aufgeregter Debatten um „Waldsterben“ und „Ozonloch“ zu.

Während ersteres mit Namen wie „Greenpeace“ und „Die Grünen“ verbunden ist, steht für letzteres etwa das Montrealer Protokoll,
das 1987 zum Schutz der Ozonschicht die Reduktion und das Verbot von Fluorchlorkohlenwasserstoffe einleitete.
Untrennbar verknüpft ist diese Politisierung mit den großen Öko-Katastrophen jener Epoche,

die das gesellschaftliche Bewusstsein für die Schutzwürdigkeit der natürlichen Umwelt des Menschen schärften.

Neben dem Reaktorunfall von Tschernobyl geriet dabei insbesondere die chemische Industrie in das Blickfeld der ökologisch sensibilisierten Öffentlichkeit. "
Aus und mehr:
https://www.europa.clio-online.de/essay/id/fdae-1530
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