Ich muss umbedingt was los werden: Letztens war ich mit meinem Angelkumpel an einem ca. 50ha großen See mit einer Durchschnittstiefe von 5 m. Wir fingen ca. um 6 Frühs an. Halb 11 ging der Bissanzeiger meines Kumpels und er landete bei Sonnenschein und 30grad einen 83er Aal auf Futterkorb mit Made/MaisKombo als Köder. Wie ist so ein verhalten am hellichten Tage von Aalen zu erklären??????? Also ich gehe abends bzw. Nachts auf Aal und dann auch mit anderen Montagen und Ködern (da mache ich anscheinend was falsch ).
Ps- Ich würde auch nicht fragen, wenn das ein Zufallsfang wäre, aber 2 Wochen vorher hat mein Kumpel an derselben Stelle bei selben Montagen/Wetter und Köder einen 75er gefangen.
Kann man das iwie biologisch erklären(der See bietet viele Nahrungsquellen) bzw. ginges irgendwem schon genauso oder ähnlich???
Ich bin ja kein Aalspezialist was das Nachstellen auf die Schleicher angeht, aber ich könnte mir mitunter folgendes vorstellen:
Mit zunehmender Wassertemperatur steigert sich auch die Wahrnehmung über das Geruchsorgan bei den Aalen.
Evtl. Köder werden somit schneller erfaßt, was sie zum Beutesuch veranlassen könnte. Die Tageszeit wäre somit Nebensache.
Ob´s stimmt - keine Ahnung, aber ich könnte es mir vorstellen.
Hiho,
also den Grund dafür kann ich auch nicht sagen, aber ich habe meinen größten Aal( 93cm) auch bei strahlend sonnigem Wetter gefangen. Es war drückend warm, um die 30Grad und kein Lüftchen. Ich hatte auch gedacht das es eher Zufall war, aber Erzählungen zur Folge scheind es zu klappen in der Hitze zu fangen.
Ok Danke erst mal für eure Antworten
Ich werde es demnächst mal mit meinem Kumpel nochmal dort probieren und die Thematik weiter im Auge behalten. Vielleicht beißen die Schleicher ja auch in den Herbst hinein, da hat man ja immer ein paar schöne Tage...
hab da schon mal in einem anderen Tread meinen Senf dazugegeben: http://forum.fischundfang.de/viewtopic. ... 40#p120787. Ist zwar auf ein Fließgewässer bezogen, aber die Aussage zu den Wasserpflanzen dürfte auch für deinen See gelten.