Von 30 Leuten haben leider nur 3 etwas gefangen. Das Wetter war auch suboptimal - trübes Wasser durch Dauerregen, Temperaturanstieg von 15 Grad in wenigen Tagen...
Online-Redaktion FISCH & FANG / DER RAUBFISCH
E-Mail: thomas.kalweit@paulparey.de
Beseonders geil finde ich, dass der Rookie, der bisher noch nie einen Hecht gefangen hatte, aber extra angereist war (wer macht das schon als Anfänger!), das Ding abräumt!
Da verneigen wir alten Hasen doch in Ehrfurcht.
Das Potential ist da aber schon ziemlich gut., Letztes Jahr war es so daß ein Stipper mehrfach am Tag mit grossen Hechten Bekanntschaft machte, die sich seine Beute schnappen wollten. War auch schwierig bei dem Futterangebot noch was zu reissen.
www.deutscherhechtangler-club.de
"Never argue with an idiot. They drag you down to their level and beat you with experience"
Zum Potential: In den flachen Poldern im Innenstadtbereich schwimmen Fische in der Größe 15 kg/125 cm herum, wurden dort jedenfalls schon gefangen - und wieder zurückgesetzt. Meterfische gibt es dort einige...
Online-Redaktion FISCH & FANG / DER RAUBFISCH
E-Mail: thomas.kalweit@paulparey.de
Haben kleine Fische (Köderfische) kein Recht auf Leben????? Hier werden Fische (Wirbeltiere) getötet, um einen größeren Fisch zu fangen, den dann zu fotografieren und wieder zurückzusetzen.
Da gibts doch ein Tierschutzgesetz, in dem was von wegen vernünftiger Grund für das Töten eines Wirbeltieres steht. Ist ein Foto von einem großen Fisch ein vernünftiger Grund, um einen anderen Fisch zu töten
Ich glaube nicht.
Also, wenn man mit großen Fischen spielen möchte, dann bitte mit Kunstködern, aber keine Fische dafür töten.
Naturköderangeln ist aber sehr umweltverträglich, beinahe "Ökoangeln" um es mal im zeitgeistigen O-Ton zu sagen. Zum einen werden die Hechte dabei bedeutend weniger geschädigt als es bei stark hakenbewehrten Kunstködern der Fall ist, die Gewässer werden zudem auch nicht mit Weichmachern und tonnenweise Bleiköpfen belastet.
Gut die verwendeten Rotaugen haben mal gelebt, das ist richtig, für einige Angler ein Grund Meeresköder zu nehmen, die ein Anderer getötet hat.
Ich kann den Kritikpunkt nachvollziehen, ich angel daher auch gern mit Mais statt Wurm auf viele Friedfische, aber Hechte beissen zum einen nicht auf aus Tofu geformte Rotaugen und man muß auch der Jahreszeit und den dortigen Bédingungen Rechnung tragen. Ich habe den letzten Winter quasi durchgeangelt und da ging ohne Naturköder gar nichts. Auf Totfunde am Wasser zu warten die man dann nochmal dranhängt wäre sicher moralisch am besten vertretbar, aber das klappt ja eher selten.
www.deutscherhechtangler-club.de
"Never argue with an idiot. They drag you down to their level and beat you with experience"
Gegen das Naturköderangeln ist ja auch nichts einzuwenden. Auch gegen das Angeln mit Köderfisch nicht. Nur finde ich es eben nicht o.k., wenn es sogar vorgeschrieben ist, die gefangenen Hechte wieder zu releasen.
Wir Angler wollen uns immer den Umwelt- und Naturschutz, sowie die Achtung und den Verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und den Tieren auf die Fahnen schreiben, da passt es (meiner Meinung nach) nicht, dass wir Angler Fische töten, um ein Foto von einem anderen Fisch zu machen.
Das ist auch sehr schwer den Angelkritikern klar zu machen und wirft doch ein komisches Bild auf uns. Die PETA hat ja gerade wieder mal eine Aktion mit diesen Flugblättern laufen. Wenn die nun diesen Bericht noch mit anfügen, dann bestätigen wir Angler ja auch noch diesen Blödsinn.